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Cold Brew Kaffee – so geht´s

Wie Kaffee und Kühlschrank zusammen passen fragst du dich?
Im Sommer sieht man mich immer häufiger am Kühlschrank – denn dort steht mein Cold Brew Kaffee. Das ist für mich der Clou, den Cold Brew Kaffee kann ich vorbereiten und habe ihn so immer griffbereit.
Wie mir Cold Brew Kaffee schmeckt, werde ich in letzter Zeit öfters gefragt.
Lecker. Ich gebe zu, anfänglich war ich skeptisch, kalter Kaffee –  ich mag meinen Kaffee lieber heiß. Doch in mir ist eine heiße Liebe entstanden, für kalten Kaffee.

Was ist Cold Brew Kaffee überhaupt?

Cold Brew beschreibt alle Methoden der Kaffeezubereitung, bei der statt mit heißem Wasser, Wasser mit Raumtemperatur für die Zubereitung genutzt wird. Da die Wassertemperatur wie ein Katalysator für die Extraktion wirkt und sie somit stark beschleunigt, dauert der „Brühvorgang“ bei Cold Brew entsprechend länger. 12-24 Stunden sollten für die meisten Methoden durchaus eingeplant werden. Was macht den Unterschied? Kaltes Wasser löst nur 90% Geschmacks- und Aromastoffe des Kaffees und lediglich 15% der Öle und Säuren. Dies führt zu einem milden, nicht bitteren Geschmack, bei gleichbleibendem Koffeingehalt.
Habt ihren euren Cold Brew einmal zubereitet, geht es danach deutlich schneller. Aufbewahrungsglas aus dem Kühlschrank nehmen, eingießen, nach Belieben verfeinern und Genießen!

Woher kommt Cold Brew Kaffee?

Die Wurzeln reichen weit zurück, zu den Seefahrern des 17.Jahrhunderts.
Damals haben niederländische Seefahrer einen Weg gesucht, nicht mehr von Öfen und Hitze abhängig zu sein, um Kaffee zu trinken. So übergossen sie Kaffeepulver mit Wasser – der Vorläufer unseres heutigen Cold Brews.
Der momentane Trend kommt aus den USA. Doch auf anderen Kontinenten wie zum Beispiel in Südamerika oder in anderen Ländern wie in Japan wird schon seit Jahrhunderten kalt gebrüht.

Wie bereite ich Cold Brew zu?

Die wichtigste Info vorab, du benötigst keine neuen Gerätschaften oder einen speziellen Kaffee.
Alles was du brauchst, hast du, mit großer Wahrscheinlichkeit, daheim.

Du benötigst:

– guten Kaffee, Filterröstung, ich mahle dafür gern, meinen Papua Neu Guinea Kaffee, aufgrund seiner fruchtigen Note, finde ich ihn perfekt
– eine Kaffeemühle um den Kaffee grob zu mahlen
– 2 Gefäße, eines mit Verschluß wäre gut, ansonsten Frischhaltefolie um das Gefäß zu verschließen
– frisches Wasser, am besten gefiltert

Zubereitung:

  • mische das frisch gemahlene Kaffeepulver gleichmäßig mit kaltem Wasser in einem Gefäß
  • auf 1Liter Wasser kommen etwa 100 Gramm grob gemahlener Kaffee.
    Ich schreibe extra etwa 100 Gramm – denn es kommt auf deinen individuellen Geschmack an. Probier es einfach aus, das Ergebnis wird dich begeistern
  • verschließe das Gefäß und stelle es für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank
  • am nächsten Morgen, ist dein Cold Brew Kaffee fertig. Nur noch filtern und genießen
Cold Brew filtern

Cold Brew filtern mit der Chemex

Cold Brew Kaffee  – gut zu wissen

  • das Konzentrat lässt sich bis zu 2 Wochen im Kühlschrank lagern und entschuldigt somit den Zeitaufwand der Zubereitung durch langanhaltenden Genuss
  •  setzte deinen Cold Brew abends an, damit du ihn morgens direkt genießen kannst
  • dein Magen reagiert empfindlich auf Eiskaffee?
    Dann ist Cold Brew Kaffee eine sehr gute, magenverträgliche Variante für dich.
  • Cold Brew Ambiente

    Fertiger Cold Brew mit Chemex

Jetzt hast du deinen Cold Brew Kaffee vorbereitet und fragst dich was du mit der Wartezeit nun tun könntest, mein Tipp backe den köstlichen Bananen -Walnuss Streuselkuchen von Bettina  so gut – I love it.

pimp up your Cold Brew Kaffee

  • – der Klassiker sind Eiswürfel
  • gibt die Schale einer Orange mit in das Kaffeemehl und wenn du es magst noch eine gestoßene Kardamomkapsel
  •  gieße Milch, ich finde Mandelmilch super, in den Kaffee
  •  Zironensaft, bis zu einem Eßlöffel auf einen Becher Kaffee
  • der größte Trend ist sicherlich Tonic Water zum Cold Brew Kaffee zu gießen

Jetzt ist der Moment gekommen, Augen schließen, Kaffee genießen , gerne auch drei Mal.

Eure
Nicole

 

 

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