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Der Unterschied zwischen Arabica und Robusta

Du röstetest auch Robusta? Nicht ausschließlich Arabica?
Eine Frage die ich immer wieder gestellt bekomme.
Zeit um sich die zwei verschiedenen Bohnen mal näher anzuschauen.
Arabica und Robusta sind die wirtschaftlich bedeutesten Sorten der Kaffeepflanze. Weltweit werden etwa 3 mal mehr Arabica- als Robustapflanzen angebaut. Andere Sorten wie zum Beispiel Coffea liberica oder Coffea excelsa sind eher als Exoten einzustufen.

Anbau

Kaffeepflanzen sind wählerisch: Sie gedeihen nur im tropischen Äquatorklima des „Kaffeegürtels“ ideal. Der Kaffeegürtel umfasst ungefähr 80 Länder. In dieser Lage rund um den Äquator herrscht ein feucht-trockenes Wechselklima. Vor allem zeichnet es sich dadurch aus, dass es keine extremen Temperaturen und ausreichend viel Niederschlag gibt. Die Bodenbeschaffenheit im Kaffeegürtel ist für Kaffeepflanzen optimal, der Boden ist nährstoffreich und leicht sauer.
Arabica-Pflanzen sind sensibler als Robusta-Pflanzen, sie wachsen nur in Höhenlagen und bei gemäßigten Temperaturen bis 25° C. Robusta-Pflanzen dagegen gedeihen auch im Flachland nehmen zudem Temperaturen über 30° C nicht übel. .

 

Aussehen

Der deutlichste Unterschied ist sicherlich das Aussehen der Kaffeebohnen. Die Rohkaffeebohne Arabica ist häufig grünlich, manchmal sogar leicht bläulich. Die Rohkaffeebohne der Robusta Pflanze hingegen ist tendenziell gelb-bräunlich. Auch nach der Röstung sind die Bohnen rein äußerlich einfach zu unterscheiden. Arabica Bohnen sind größer, flacher und eher oval geschnitten. Die Robusta Bohne ist erheblich kleiner und eher rundlich. Deshalb werden Arabica Bohnen auch als Flachbohnen und Robusta Bohnen als Rundbohnen bezeichnet.
Auch der Einschnitt auf der Kaffeebohne unterscheidet die beiden Sorten voneinander:

Arabica und Robusta Bohnen im Vergleich

Kaffee Rohbohne Vergleich einzelne Bohne
Während der Einschnitt der Arabica Bohne sanft geschwungen ist, erscheint dieser bei der Robusta Bohne fast kerzengerade.

Geschmack

Arabica Kaffee gilt als bekömmlicher und geschmacklich nuancierter. Charakteristisch für Arabica Kaffee ist der ausgeprägte Duft. Außerdem zeichnet sich diese Bohne durch einen hohen Anteil an Kaffeeölen aus. Sie stehen für feine und fruchtige Geschmacksnoten und sind von einer milden Süße und fruchtig-beerigen Nuancen gekennzeichnet. Die Crema des Arabica Kaffees ist hellhaselnussbraun, teilweise rötlich. Damit entspricht diese Bohne eher dem klassischen Geschmack eines nordeuropäischen Kaffeegenießers. Zudem ist Arabica-Kaffee weniger bitter und hat einen geringeren Chlorogensäuregehalt, was ihn magenverträglicher als Robusta- Kaffee macht.

Robusta – Kaffee, der typische Geschmack, kräftig, teilweise schokoladig und leicht bitter. Doch gerade dieses Aroma wird besonders in Südeuropa geschätzt. Dort wird der Espresso häufig gezuckert. So bekommen die kräftigen Noten einen tieferen Schokoladen- oder auch einen Karamellton. Das ist auch einer der Gründe warum süditalienischen Espressomischungen oft einen Robusta Anteil von 50% und mehr haben.

Hier die Unterschiede für euch auf einen Blick:

Arabica vs Robusta

 

 

 

 

Richtig angebaut, aufbereitet und geröstet, hat jede der Sorten ihre ganz individuellen Vorzüge.

Momentan trinke ich besonders gern meinen Malabar Espresso, der schokoladige intensive Geschmack und die schöne Crema – einfach hmmmmm

eure
Nicole

 

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