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Robusta Kaffee – die unterschätzte Kaffeesorte

Robusta Kaffee, mit einer satten Crema

Einige von euch rollen jetzt bestimmt mit den Augen, doch ich bleibe dabei: gebt Robusta Kaffee eine Chance. In den vergangenen Jahren habe ich vorallem eines gelernt, die Bohne macht den Geschmack. Eine qualitativ hochwertige Robusta – Kaffeebohne ziehe ich jeder mittelmäßigen Arabica – Kaffeebohne vor. Schenkt euch doch noch einen Becher Kaffee ein, dann schauen wir uns Robusta Kaffee mal genauer an.
Robusta Kaffee- die Grundlage dieses Espressos

Seit wann gibt es Robusta Kaffee?

Gegen 1900 wurde Robusta Kaffee das erste Mal eindeutig beschrieben. Rund 150 Jahre später als Arabica Kaffee. Beide Kaffeearten wurden in Afrika entdeckt, Robusta im Kongo und Arabica in Äthopien. Geografisch gesehen sind die Bohnenarten nicht weit entfernt, doch geschmacklich und im Anbau sind sie grundverschieden.

Wie wird Robusta Kaffee angebaut?

Robusta Kaffee wird auch Tieflandkaffee genannt, denn er wächst am besten zwischen 300 und 600 Metern Höhe. Durch sein flaches Wurzelgeflecht könnte die Robustapflanze bereits ab Meeresspiegelhöhe wachsen, zumal sie auch keine Mindestwuchshöhe hat. Robustapflanzen sind widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Parasiten. Die Pflanzen können mehrere Tage hintereinander Temperaturen von über 30 °C aushalten. Sollte es eine Regenperiode geben, auch damit kommen die Pflanzen zurecht.
In sehr seltenen Fällen kommt es zu einer Erkrankung der Pflanzen.

Die hohe Widerstandsfähigkeit kommt durch den Koffeingehalt, dieser ist bei einer Robusta- Bohne doppelt so hoch wie bei einer Arabica-Bohne. Koffein gilt als natürliches Pflanzengift, sie schützt die Kaffeepflanze vor Insekten, Pilzen und Schädlingen. Das ist der Grund warum Robusta so robust ist. Hättet ihr gedacht das Vietnam das größte Anbaugebiet für Robusta-Kaffee ist? Im weltweiten Vergleich belegt Vietnam Platz zwei hinter Brasilien. Ihr möchtet noch mehr über die Unterschiede zwischen Arabica und Robusta Kaffeebohnen wissen? Darüber habe einen ausführlichen Artikel geschrieben, bitte hier entlang: Der Vergleich von Arabica- und Robusta- Kaffee.

Robusta Kaffee, dunkel geröstet

Warum gibt es überhaupt Robusta Kaffee? Und wie schmeckt Robusta Kaffee?

Könnten wir nicht alle einfach Arabica Kaffee trinken? Klar könnten wir das, doch dann würde uns einiges an Geschmack entgehen. Für mich sollte Robusta Kaffee immer eine schokoladige Note haben, dunkle Schokolade versteht sich. Ansonsten würde ich den Geschmack als bitter und ein bißchen erdig beschreiben. Robusta Kaffee hat weniger Säure als Arabica Kaffee. Gleichzeitig ist der Chlorogensäuregehalt in der Robusta- Bohne höher. Daher müssen die Bohnen im Vergleich zum Arabica etwas länger im schonenden Trommelröstverfahren geröstet werden, um die Säuren schonend abzubauen. Denn bei übermässigem Genuss kann Chlorogensäure zu Sodbrennen und Magenschmerzen führen. Falls ihr einen empfindlichen Magen habt, solltet ihr trommelgerösteten Kaffee trinken, denn der Chlorogensäuregehalt ist deutlich niedriger.

Ist Robusta Kaffee ein schlechter Kaffee?

Ein ganz eindeutiges Nein. Allgemein wird Robusta Kaffee als minderwertig angesehen, zu bitter und kräftig. Dagegen die Arabica Kaffeebohne, diese gilt als aromatisch mit einem sehr feinen Säureprofil. Ich finde, diese ist eine sehr undifferenzierte Schlussfolgerung, resultierend aus dem günstigeren Preis der Robusta Bohnen. Günstigere Bohnen werden eher für preiswerte Kaffees genutzt. Doch es gibt sehr gute Robusta-Qualitäten, so wie es auch durchschnittliche Arabica-Bohnen gibt. Ob guter oder schlechter Kaffee, entscheidet die Qualität der Bohne, sowie das Röstverfahren und die Röstdauer. Denn je länger und schonender die Röstung der Kaffeebohnen erfolgt, desto angenehmer und runder wird auch der Geschmack in der Tasse.

Gibt es Besonderheiten bei Robusta Kaffee? Was bedeutet beim Kaffee Robusta?

Euer Espresso schmeckt etwas stärker? Das lässt auf einen höheren Robusta Anteil eurer Kaffeemischung schließen. Durch den Anteil an Robusta-Bohnen entsteht bei der Zubereitung mit dem Siebträger oder auch mit dem Vollautomaten eine deutlich dickere, sattere und voluminösere Crema als aus reinen Arabica Bohnen. Der geringere Anteil an Ölen sorgt dafür das die Crema deutlich länger hält. Zusammen mit ein wenig Zucker nimmt der Espresso eine sehr angenehme Karamellnote an. Na, erinnert euch der Geschmack an euren letzten Italien Urlaub? Besonders in Süditalien gibt es kräftigen und würzigen Espresso zu trinken. Das liegt daran das dort die Kaffeemischungen zu großen Teilen aus dunkel gerösteten Robusta-Kaffeebohnen bestehen. In mancher Mischung beträgt der Anteil 50%. Je weiter wir in Richtung Norden kommen, desto geringer ist der Robusta-Anteil.
Das kraftvolle Aroma der Kaffeemischungen eignet sich sehr gut als Grundlage für die Zubereitung von Kaffee-Milch Kreationen wie Cappuccino, Latte Macchiato oder auch Milchkaffee. Eine Espressokaffee-Mischung ohne Robusta? Das ist für den Geschmack eher schlecht. 

Robusta Kaffee, mit einer satten Crema

Warum werden verschiedene Arabica- und Robusta-Bohnen gemischt?

Fragt ihr euch als Kaffeeliebhaber auch schon mal ab ihr einen Single Origin oder Blend trinken sollt? Zunächst zu den Unterschieden:

  • Single Origin ist Kaffee der aus einem einzigen Anbaugebiet kommt
  • Blend (Englisch für Melange/Mischung) mischt Kaffeesorten aus unterschiedlichen Anbaugebieten. Oftmals haben die einzelnen Sorten auch unterschiedliche Röstgrade. Die beliebteste Mischung ist eine
    Arabica- Robusta -Mischung

Mit einem Blend ist es einfacher, positive Geschmacksnuancen zu unterstützen und negative Nuancen auszugleichen. Es ist eine Möglichkeit um das Beste aus beiden Kaffeesorten herauszuholen. Durch Mischungen können wir Röster gleichbleibende und unverwechselbare Kaffeekompositionen anbieten. Die Möglichkeit um sich von der Konkurenz abzusetzen. 

Und den wirklich guten Espresso erkennt der Kenner an seiner Crema. Es stimmt also. Die Bohne macht den Geschmack.
Wie sieht es bei euch aus, trinkt ihr gerne einen Blend mit Robusta- Anteil?
Ich habe jetzt Kaffeedurst und möchte fertige mir sofort einen Cappuccino, mit meinem Blend, versteht sich.
Eure
Nicole

 

 

Schwarzer Kaffee – oder warum Psychopathen ihren Kaffee schwarz trinken

schwarzer Kaffee - mehr als ein Wachmacher

Schwarzer Kaffee – sofort hat jeder dazu ein Bild im Kopf. Ein Becher dampfender schwarzer Kaffee steht vor euch – es gibt nichts Schöneres? Viele von euch verziehen jetzt das Gesicht, Kaffee ohne Milch und Zucker, schmeckt das überhaupt? Und ob! In diesem Beitrag habe ich mich intensiv mit dem Thema schwarzer Kaffee beschäftigt. Besonders überrascht hat mich die Studie das Menschen die ihren Kaffee schwarz bevorzugen, psychopathische Verhaltensweisen an den Tag legen, doch davon später mehr. Jetzt trink ich erstmal einen Kaffee.

schwarzer Kaffee - mehr als ein Wachmacher

Warum ist schwarzer Kaffee gesund?

Um unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen benötigen wir natürliche Inhaltsstoffe, die Antioxidanzien. Mediziner wissen seit einiger Zeit, das kein anderes Lebensmittel soviel Antioxidanzien wie Kaffee enthält. Antioxidanzien sind auch in Obst und Gemüse reichlich vorhanden, doch scheint der Körper sie im Kaffee besonders gut aufzunehmen.
Schwarzer Kaffee hilft uns beim Frühjahrsputz unseres Körpers, denn nachweislich regt Kaffee  die Autophagie an. Dabei handelt es sich um einen Prozess der Zellerneuerung, abgestorbene Zellen werden abgebaut und erneuert. Warum das funktioniert ist noch nicht ganz klar, Wissenschafter vermuten das die sekundären Pflanzenstoffe, bei Kaffee die Polyphenole, die Entschlackung der Zellen in Schwung bringt. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr normalen oder entkoffeenierten Kaffee trinkt. Ihr solltet den Kaffee ohne tierische Milch trinken, denn diese hemmt die Zellerneuerung. Schwarzer Kaffee schmeckt euch nicht? Versucht es mit einer pflanzlichen Alternative wie Soja- oder Mandelmilch.

Macht schwarzer Kaffee schön?

Aufgrund der vielen positiven Inhaltsstoffe, allen voran der Antioxidantien, versorgt euch euer Kaffee mit jeder Menge Nährstoffen. Wenn ihr gesund seid – seid ihr dann nicht automatisch schön? Ihr merkt, so pauschal ist das nicht zu beantworten. Am Ende des Artikels habe ich noch ein paar Tipps für euch zusammengestellt, was ihr mit schwarzem Kaffee noch so alles anstellen könnt. Da geht es auch um das Thema äußerliche Schönheit, zum Beispiel wie ihr euch ein Kaffeepeeling selber macht.

Warum ist schwarzer Kaffee schwarz?

Das ist schnell beantwortet, die Farbe erhält Kaffee beim Röstvorgang. Es entstehen Melanoidine, das sind antioxidativ wirkende Pigmente, die den Kaffee schwarz machen.

Welchen ph-Wert hat schwarzer Kaffee?

Ohne Säure geht es nicht, würde Kaffee nach dem Brühvorgang auf einen neutralen pH-Wert von  pH 7,0 gebracht, schmeckt er wie Asche. Doch die Bandbreite des Säuregrades im Kaffee reicht von von etwa pH 4, 5 bis 5,0. Das ist nicht viel, Tee hat einen pH- Wert von 5,5. Mehr Säure, also einen niedrigeren pH-Wert haben zum Beispiel Cola (pH 2,0-3,0) und Orangen- oder Apfelsaft (pH 3,5)  [Quelle: Wikipedia, pH-Wert].

Wieviel Koffein hat schwarzer Kaffee?

Eure Tasse schwarzer Kaffee enthält ungefähr eine Menge von 60-100mg Koffein. Die empfohlene Menge an täglichem Koffein beträgt 400mg. Ihr könnt also problemlos 4-5 Tassen am Tag trinken. Trinkt ihr Milch im Kaffee – so verändert das nicht den Koffeingehalt, sondern lediglich die Menge in der Tasse. Oft wird vermutet das starker Kaffee besonders viel Koffein enthält. Der starke Geschmack hat nichts mit Koffein zu tun. Der starke oder auch kräftige Geschmack richtet sich vor allem nach der Kaffeesorte, der Röstung, der verwendeten Kaffeemenge und nach der Art der Kaffeezubereitung. Ein Espresso enthält beispielsweise nur 25-30 mg Koffein pro Tasse. Hier ist entscheidend wie groß ist meine Tasse und ist Robusta im Espresso enthalten? Die Kaffeesorten enthalten unterschiedlich viel Koffein

  • Arabica Kaffee hat einen Koffeingehalt von 0,8%-1,4%
  • Robusta Kaffee hat einen Koffeeingehalt von 1,7%-4%

Schwarzer Kaffee, schwarze Seele – oder warum Psychopathen ihren Kaffee schwarz trinken

Seit einiger Zeit werde ich immer mal wieder gefragt ob es richtig ist das Psychopathen am liebsten ihren Kaffee schwarz trinken. Woher kommt diese Frage? Für eine Studie an der Universität Innsbruck wurden 1000 Personen darum gebeten, ihre Geschmacksvorlieben zu dokumentieren. Es wurde nach Persönlichkeitsmerkmalen (zum Beispiel:  Sadismus und Aggressivität) und Persönlichkeitspsychologie ( zum Beispiel: Offenheit und Gewissenhaftigkeit) gefragt. Das Ergebnis: wer psychopathische Persönlichkeitszüge besitzt hat auch eine Vorliebe für bittere Geschmacksrichtungen. Das heißt Psychopathen stehen außer auf Kaffee auch auf Gin Tonic, Bier und bittere Schokolade. Ihr trinkt lieber Milchkaffee? Ja, dann seid ihr laut den Innsbrucker Forschern einfühlsam, freundlich, liebevoll, ach einfach rundum ein sympathischer Mensch. Doch Vorsicht, die Forscher selbst weisen darauf hin das die Ergebnisse nicht ganz repräsentativ sind. Die Teilnehmer der Studie durften ihre Geschmacksvorlieben selber bewerten. Das fällt die subjektive Bewertung unterschiedlich aus. Außerdem ist unser Geschmack ja auch von kulturellen Faktoren und der Erziehung beeinflusst.

Überlegt ihr euch freiwillig einweisen zu lassen oder zählt ihr schon mal die Anzahl der vermeintliche Psychopathen im Freundeskreis? Ich gönne mir jetzt noch einen Becher schwarzen Kaffee und ignoriere die ersten psychopathischen Tendenzen.

Hat schwarzer Kaffee Kalorien?

Die gute Nachricht direkt vorab, schwarzer Kaffee hat so gut wie keine Kalorien. Die Angaben schwanken zwischen 3-4 Kalorien pro Tasse. Eine Tasse Kaffee mit viel Milch und Zucker hat natürlich deutlich mehr Kalorien.
Der Chocolate Cream Frappuccino von Starbucks bringt es in der kleinsten Ausführung immerhin auf 253 Kalorien, vorallem Sahne und Vollmilch sind dafür verantwortlich. Kommen dann noch leckere Zusätze und Toppings wie zum Beispiel Sirup hinzu, dann habt ihr damit schon schnell ein Drittel des täglichen Kalorienbedarfs gedeckt. Eine kleine Übersicht  verschiedener Getränke und deren Kalorienmenge, wobei der Espresso aufgrund seiner Größe natürlich besonders gut abschneidet:

  • Espresso 30 ml: 2 Kalorien
  • Tasse Kaffee 200 ml 4 Kalorien
  • Latte Macchiato 130 Kalorien
  • Cappuccino 100 Kalorien

Warum hilft schwarzer Kaffee mit Zitrone bei Kopfschmerzen?

Für viele von euch sind Kopfschmerzen ein häufiges Thema, vielleicht hilft kann euch da Kaffee mit Zitrone helfen. Wahrscheinlich kennen einige von euch diesen Tipp sogar noch von der Oma, denn es ist ein durchaus bekanntes Hausmittel. Ihr nehmt einen schwarzen Kaffee oder auch einen Espresso und presst den Saft einer halben Zitrone hinein. Bitte keinen Zucker hinzufügen. Wer von euch einen empfindlichen Magen hat, sollte wegen der Säure vorsichtig sein. Doch warum wirkt das Hausmittel? Jetzt wird es medizinisch, Koffein als Wirkstoff ist in einigen Schmerzmitteln enthalten und daher bekannt. Doch die körpereigene Schmerzlinderung wird durch den Zusatz von Zitrone positiv beeinflusst. Im Körper bildet sich ein Enzym, das für die Freisetzung von Prostaglandinen zuständig ist. Koffein verhindert die Ausschüttung dieser Enzyme. Dies alles hilft bei leichtem Kopfschmerz und ersetzt keinen Arztbesuch.

schwarzer Kaffee mit Zitrone gegen Kopfschmerz

Hilft schwarzer Kaffee bei Durchfall?

Ganz klares – nein. Wenn ihr Durchfall habt, solltet ihr auf Kaffee verzichten. Denn Koffein regt die Verdauung an und das kann zu einer Verschlimmerung des Durchfalls führen. Doch anders kann es aussehen wenn ihr an Verstopfung leidet, dann kann Kaffee den Darm anregen.

Hier noch ein paar Ideen was ihr mit schwarzem Kaffee noch so alles anstellen könnt:

  1. Das ist doch kalter Kaffee – ok, ich verrate euch das Rezept trotzdem. Vorsicht, dieses Rezept nur bei braunem und schwarzem Haar anwenden. Euren kalten Kaffeesatz und auch den restlichen kalten Kaffee nicht wegwerfen, sondern auf Kopfhaut und ins Haar massieren. Durch das Koffein werden stumpfe Haare wieder glänzend
  2. Ihr habt noch kalten Kaffeesatz über? Macht ein Peeling daraus, einfach mit Olivenöl vermischen. Reibt es sanft auf die Haut, nach ungefähr 10 Minuten wieder abwaschen und schon habt ihr eine ganz zarte, gut durchblutete Haut
  3. War die Party gestern gut? Sieht man es euch heute an? Nehmt kühlen oder kalten Kaffee, tränkt ein Wattepad damit und legt dieses auf das geschwollene Auge. Ruckzuck sind Augenringe und Tränensäcke gemildert – Dank ans Koffein

Fazit: Ihr könnt jede Kaffeebohne als schwarzen Kaffee trinken. Doch es gibt einige qualitative Unterschiede, die ihr beim Kauf beachten solltest. Falls ihr vorher nicht immer schwarzen Kaffee getrunken habt, fangt mit Arabica Kaffee an. Arabica Kaffee ist weniger bitter und hat einen geringeren Chlorogensäuregehalt, was ihn magenverträglich macht

  • die Bohnen sollten schonend geröstet sein, für Filterkaffee ist meine Empfehlung, maximal 19 Minuten nicht über 230°C. Der Kaffee im Supermarktregal ist oft nicht der richtige, es handelt sich um Industrieröstungen und diese sind nicht magenfreundlich
  • zu Beginn würde ich mit einem milden Arabica Kaffee anfangen, meine Empfehlung ist Little Flower, ein aromatischer, milder Kaffee aus Indien. Dieser Kaffee hat so gut wie keine Bitterstoffe und ist hervorragend geeignet um pur getrunken zu werden

 

Wenn ihr mehr wissen möchtet zum Thema schwarzen Kaffee , einen ausführlichen Artikel zum Thema Kaffee kaufen. habe ich euch verlinkt.
Auf jeden Fall ist schwarzer Kaffee besser als sein Ruf, ich gönne mir jetzt ein Tässchen.

schwarzer Kaffee in einem Korb

Eure
Nicole

Kaffee: 7 Wahrheiten und 3 Mythen

“Und jetzt einen Kaffee!”

denkt Ihr vielleicht gerade. Den habt Ihr Euch auch verdient.

(und ich mir auch)

neuezeitenbiglovecoffee

Die Wahrheiten über unseren Kaffee

Wusstet Ihr eigentlich das jeder Deutsche im Jahr durchschnittlich 165 l Kaffee trinkt? Weil wir unser Koffein so lieben, habe ich einige Kaffeefakten für Euch zusammengestellt:

  1. Glück zuerst, denn Kaffee kann glücklich machen. Es gibt kein anderes Lebensmittel das Eurem Körper so viele Antioxidantien gibt.  Antioxidantien sind natürliche Inhaltsstoffe, die vor Radikalen schützen. Die Radikalen entstehen beispielsweise durch Stress oder Zigarettenrauch.
  2. Schon der Duft von Kaffee kann unser Streßlevel senken, gefühlt haben wir das schon immer, oder? Doch es gibt sogar einen wissenschaftlichen Bericht darüber.
  3. Kaffeejunkie ist Dein Name – das kann durchaus zutreffen, denn Koffein stimuliert dieselben Hirnregionen wie Kokain und Heroin. Keine Sorge, es entsteht keine Abhängigkeit.
  4. Frühjahrsputz mit Kaffee, dies ist durchaus möglich. Nein, nicht die Wohnung mit Kaffee putzen. Laut einer  Studie der Universität Graz  hat Kaffee positive Wirkung auf unseren Körper, unsere Zellen werden animiert einen Frühjahrsputz zu veranstalten. Frühjahrsputz ? – Ja,  alte oder beschädigte Zellen (-teile) werden abgebaut und dann wieder neu und gesund aufgebaut.
  5. Sport und Kaffee ? Ja, Koffein kann zu einer leicht schmerzlindernden Wirkung führen. Warum? Das erfahrt Ihr hier.
  6. Kaffee beugt Parkinson vor. Das behauptet Ronald Postuma, der bei seinen Forschungen feststellte, dass Menschen, die regelmäßig Koffein zu sich nehmen, weniger häufig an Parkinson erkranken als andere.
  7. Wer trinkt den meisten Kaffee? Die britische Agentur Pressat hat dazu rund 10.000 Angestellte aus verschiedenen Berufsgruppen befragt und das Ergebnis in einer Art Ranking der größten Kaffeetrinker zusammengefasst. Überraschung: Journalisten, Polizisten und Lehrer zeigen regelrechtes Suchtverhalten.

Und jetzt zu den Mythen Deines Kaffees

  1. Kaffee entzieht dem Körper Wasser.
    Stimmt nicht. Für  Deinen Wasserhaushalt im Körper spielt es keine Rolle, ob Du ein Glas Wasser oder ebensoviel Kaffee trinkst. Der einzige Unterschied ist, dass Koffein kurzzeitig die Filterfunktion der Niere stimuliert. Die Stimulation der Niere hält nicht lange vor.
  2. Mehr als zwei Tassen Kaffee täglich schaden Dir.
    Stimmt auch nicht. Im Durchschnitt trinkt jeder von uns 3 Tassen Kaffee am Tag. Doch für ein schlechtes Gewissen besteht kein Grund. Ärzte sind sich einig: Aus gesundheitlicher Sicht spricht nichts gegen den Konsum von drei bis fünf Tassen täglich! Einzige Ausnahme: Schwangere und Menschen, die viele Medikamente einnehmen, Ihr solltet Euch vor dem Genuss das Go des Arztes holen.
  3. Kaffee sollte im Kühlschrank gelagert werden.
    Quatsch! Als Kaffeerösterin rate ich Euch, den frisch gemahlenen Kaffee möglichst nicht in andere Gefäße umzufüllen, denn jedes Mal verliert der Kaffee an Aroma. Am besten lagert Ihr den Kaffee in der Originalverpackung, zusätzlich in einer Dose. Kaffee im Kühlschrank aufzubewahren, gehört in die Kategorie weitverbreiteter Mythos. Gerade im Kühlschrank besteht die Gefahr der Kondensation und damit des Aromaverlustes. Im schlimmsten Fall kann sich Schimmel bilden.

So, nun zu den wirklich harten Fakten:

Bis zur nächsten Tasse Kaffee,

Eure Nicole

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